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Unter der Leitung des Chef-Instructors Shihan Sugimura hat sich die SKR mit rund 2800 Mitgliedern zu einer der grössten Karate Stilorganisation der Schweiz entwickelt. Unser Anliegen ist es Shotokan Karate fundiert und kompetent nach den Richtlinien der Japan Karate Association (JKA) in einem optimalen Umfeld weitergeben zu können. |
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Sensei Koichi Sugimura wurde am 24. März 1940 in Südjapan geboren und begann im Alter von 16 Jahren mit Karate. Auf die Frage, warum er damals mit Karate begonnen habe, antwortet er:
"Das ist ganz einfach. Ich war schwach und wollte stark werden!" Sehr schnell bemerkte er dann aber, dass Karate mehr ist als nur physische Anstrengung, denn bei seriösem und konsequentem Training wird der Geist und der Charakter positiv beeinflusst und entwickelt. Unter dieser Voraussetzung trainierte er während seines Jurastudiums an der Keio Universität in Tokyo fleissig weiter. Sein Trainer, Sensei Michihara, förderte und motivierte ihn. |
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An der SKR-Delegiertenversammlung vom 1. Dezember 2007 in Lenzburg wurde Stephan Läuchli zum neuen Präsident gewählt. Stephan Läuchli stellt sich vor:
"Im Aargau geboren und aufgewachsen, bin ich heute 44-jährig und wohne mit meiner Lebenspartnerin Christina in Ennetbaden, also „ennet“ an Baden. Von Beruf bin ich Ingenieur und Betriebswirtschafter. Nach vielen Jahren in der Industrie bin ich im November das Wagnis SBB eingegangen. Ein Unternehmen, das sich nicht nur auf der Schiene zu bewegen hat und daher für einen Bereichsleiter zahlreiche interessante Aspekte und Herausforderungen bereit hält. Damit habe ich einen grossen Unterschied zu meinem Vorgänger Pierre Feldmann angesprochen. Karate ist für mich 100 Prozent Hobby. Ich habe 1981 einen Einführungskurs in Lenzburg besucht und der "Karate-Virus" hatte mich! Ich war immer auch vom Vereinsleben im Karate-Kai Lenzburg angetan, dem ich trotz mehreren Umzügen treu blieb. 17 Jahre war ich im Vorstand, davon zwölf als Präsident. Seit einigen Jahren bin ich auch als Trainer tätig und schätze dabei ganz besonders die Arbeit mit den Kindern. |
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Ehrenauszeichnung der Swiss Karate Federation (SKF) 2000 - Laudatio
Tommaso Mini (*1951, Karatebeginn 1972 in Koblenz) Mit Tommaso Mini wird eine Persönlichkeit zum Ehrenmitglied ernannt, die sich vor allem national als Turnierorganisator (Fujimura-Cup), Präsident der Technischen Kommission (1987-94), Präsident der Nationalen Schiedsrichterkommission (NSK, 1994-heute) und international als Schiedsrichter einen hervorragenden Namen geschaffen hat. Mit hohen Fachkompetenz und Engagement vertritt er den SKF seit 1988 auf europäischer und seit 1994 auf Weltebene. Seine internationalen Auftritte sind geachtet und respektiert. Dank seiner Konsensfähigkeit konnten auch die Schiedsrichter der S.K. UEK wieder integriert werden. Durch sein Engagement von Tommy Morris gelangen viele Schiedsrichter in den Genuss einer alljährlichen hochqualitativen Ausbildung. Roland Zolliker Zentralpräsident Swiss Karate Federation SKF |
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Erläuterungen von Sensei Koichi Sugimura «Nach heutigem Verständnis bedeuten die Begriffe Karate 'leere, unbewaffnete Hand', Karate-Do 'Lehre des Karate'. Diese Bedeutungen stammen vom ursprünglichen Begriff 'Kara-te', welcher sich mit 'Kunst aus China' umschreiben liesse. |
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Die Anfänge gehen zurück zum Karate Club Winterthur. 1962 lösten sich Bruno Dammert und Annemarie Pfeiffer aus dem Judoclub Winterthur zu einer Karate-Gruppe. Es kamen etwa 10 "Budo-Laien" dazu, die an Karate interessiert waren. Bruno Dammert war der Trainer. Er hatte seine Karate-Kenntnisse einerseits von Jürgen Seidel aus der BRD, andererseits von Bernard Cherix aus Sion und von Kondo, der damals in Genf wohnte. Kondo war grundsätzlich ein Judoka, daneben aber auch schon Dan-Träger im Karate. Bruno und ich lernten Kondo an verschiedenen Judo-Sommerlagern kennen, und zwar bereits im Jahr 1959. Rolf Hauri und ich kamen 1963 oder 1964 zu der Karate-Gruppe Winterthur. Präsidentin war damals Annemarie Pfeiffer, die auch zugleich die Aktuarin war. |
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